Das Rabinow-like-Syndrom, auch Schraubenschwanz Syndrom genannt, ist eine vererbte genetische Störung, die die Entwicklung der Schwanzwirbel beeinträchtigt und zu einer deutlichen Verkrümmung der Wirbelsäule führen kann, die einem „Schraubenschwanz“ ähnelt. Der „Schraubenschwanz“ wird durch eine Reihe missgebildeter und verwachsener Wirbel sowie durch das Fehlen von etwa 8–15 Schwanzwirbeln verursacht. Einige Hunderassen, wie die Bulldogge, die Französische Bulldogge und der Boston Terrier, zeichnen sich durch charakteristische morphologische Merkmale aus, darunter ein breiter Kopf, weit auseinander liegende Augen, eine kurze Schnauze, eine geringe Größe und Anomalien der Wirbelknochen an Rücken und Schwanz. Bei anderen Hunderassen kann dieser Zustand mit anderen gesundheitlichen Anomalien verbunden sein, wie zum Beispiel dem brachyzephalen Atemwegsobstruktion Syndrom, angeborenen Herzfehlern und Fehlbildungen der Brustwirbel.
Erbschaft: autosomal rezessiv - mehr darüber
Mutation: Gen DVL2
Gen Test: Den Träger der Krankheit können wir im jedem Alter bestimmen PCR ist eine präzise test Methode, die uns ermöglicht zwischen betroffenen, träger und gesunden Tieren zu unterscheiden. Der Test kann in jedem Alter durchgeführt werden.
Krankheitsprävention: mehr darüber
Proben: Vollblut entnommen in EDTA (1,0 ml) oder Wangenschleimhaut - Abstrich mit einer sterilen Bürste gemacht. Detaillierte Informationen über die Probenahme finden sie hier.